Sonntag, 14. September 2014

Von Gänsen und Gemüsegärten


© sonnengereift

Gestern war ich in einem Freilichtmuseum. Auf dem riesigen Gelände tummeln sich erhaltene Bauernhäuser aus den 1950er Jahren. Mir hatten es besonders die Gänse angetan, die ein sicheres und beschauliches Leben in einem der kleinen Gärtchen führen.

Besucher werden von ihnen natürlich direkt als potentielle Futter-Quellen identifiziert. Deshalb drängen sich dicht an den Zaun und quasseln ohne Punkt und Komma. Dabei verdrehen sie so lustig ihren Kopf, denn aus anatomischen Gründen müssen sie ihr Objekt der Begierde seitwärts betrachten.

© sonnengereift

Die Gemüsegärten sind wirklich zum Reinlegen. Ich hatte echt das Gefühl, zwischen den Tomatensträuchern gleich eine tüchtige Oma in Kittelschürze zu entdecken.

Alles natürlich totaaal inspirierend. Deshalb bin ich auch dauernd mit dem Smartphone herum gelaufen, um Bildmotive einzufangen. Heute habe ich mich dann mit Bleistift und Tusche ans Werk gemacht. Eigentlich wollte ich den Gemüsegarten detailgetreuer zeichnen. Aber nach den Gänsen hatte ich keinen Nerv mehr und habe mich auf eine eher impressionistische Darstellung des Grüns verlegt. Ja, ja an Geduld mangelt es mir manchmal :-) 

Kommentare:

  1. Das Gänse-Bild ist super geworden! Und der Garten sieht auch sehr gemütlich aus :)

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  2. Wunderschöne Bilder. Wie immer! ;-)

    Und genauso einen Garten hätte ich auch gerne. Und die Gänse dürfen auch einziehen, einfach nur, weil ich Gänse unfassbar witzig finde - warum, weiß ich auch nicht. War schon immer so.

    Liebe Grüße
    Nicole

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  3. Danke ihr beiden! So einen Garten hätte ich auch gerne - allerdings habe ich überhaupt keinen grünen Daumen und deshalb würde der jämmerlich zugrunde gehen :-)

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