Donnerstag, 28. August 2014

I say hello and you ...

Neues von Tiffy & Samson.

© sonnengereift

Samsons Begrüßungen fielen in der Regel mäßig leidenschaftlich aus. Oft beschränkte er sich auf monotones Teppichklopfen. Tipp für alle, die ähnlich ernüchternde Begrüßungen durch ihre Hunde erfahren: Wenn man den Hundenamen mit übertriebener Begeisterung in der Stimme ausruft, sich dabei auffordernd auf die Oberschenkel schlägt und einen Diener macht, kann das hinreichend motivierend wirken.

Ich muss der Gerechtigkeit halber an dieser Stelle aber erwähnen, dass der Haupt-Spazier-Geher des Hundes sich meistens über mehr emotionales Zurschaustellen freuen darf. Wie dem auch sei, das Temperament des einzelnen Hundes spielt hier eine entscheidende Rolle. Denn ...


© sonnengereift

... Tiffy führt noch heute - egal, wer durch die Tür tritt - zuverlässig einen irren Begrüßungstanz auf. Trägt man in diesem Moment Kleidung am Leib, die nicht krallenresistent ist, hilft nur eines: In Deckung gehen hinter dem nächsten Schrank, Kommode oder ähnliches, Hände in den Nacken (dort verlaufen die wichtigsten Nervenbahnen) und einfach abwarten, bis es vorbei ist.

Während Tiffy sich in minutenlanger Ekstase freute, konnte Samson natürlich die Schmach nicht ertragen, dass sich der Besuch dankbar dieser Quelle der Zuneigung zu- oder gegebenenfalls auch schockiert abwandte. Aus diesem Grund raffte er sich dann meistens doch auf, Flagge zu zeigen.

© sonnengereift

Um dann schließlich - so wie es sich für einen Rüden aus einem alteingesessenen Setter-Geschlecht ziemt - die Pfote zum Hand- äh Pfotenkuss zu heben.

© sonnengereift

Nein, so dekadent war er nicht. Ich übertreibe.


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