Dienstag, 24. Juni 2014

Was für ein Akt


Vergriffen und nur noch gebraucht zu erhalten
/ Buchcover © Cantecleer 

Mein erster Eintrag zu meinem neuen Label "Übers Zeichnen". Inspiriert von Alex Steeles Beitrag über ihr Skizzenbuch habe ich beschlossen, hin und wieder über meinen Lernprozess des Zeichnens zu schreiben. Denn warum starte ich dieses Blog? Um mich auszutauschen mit anderen, die auch gerne zeichnen und schreiben - es ist doch eine wunderbare Sache, sich gegenseitig Tipps zu geben. Seit einer Woche widme ich mich dem Akt. Dazu habe ich ein - wie ich finde - ganz unglaublich hilfreiches Buch gefunden: Das "Modellenboek voor Anatomie Tekenen" von Willebrord de Winter.

Das Buch ist ungefähr so alt wie ich, Baujahr also irgendwann in den Achtzigern, und nimmt sozusagen überhaupt kein Blatt vor den Mund. Hier findet ihr Menschen in den absurdesten Positionen. Jedes Foto ist nochmals im Buch abgezeichnet, zum Teil mit Darstellungen des Skeletts. So kann man gut nachvollziehen, wo sich welcher Knochen befindet, wodurch Wölbungen entstehen und wie deshalb Schattierungen zu setzen sind.

Großflächig zeichnen und den Radiergummi wegsperren


Einer meiner ersten Versuche / © sonnengereift

Was mir besonders gut tut, wenn ich mir ein neues Feld erobere: An die Staffelei, im Stehen zeichnen und großflächig zeichnen - Das hindert mich daran, mich in Details zu verlieren. Also habe ich mir einen riesigen Bogen Skizzenpapier geschnappt und mit einem Fettstift losgelegt. Den kann ich nicht radieren und das zwingt mich dazu, Fehler zuzulassen und im Bild zu korrigieren. Was man besonders gut an diesem Exemplar sieht - die perspektivische Verkürzung der Beine habe ich zunächst überhaupt nicht gemacht.


Tipps für Hände und Füße?


Noch mehr Versuche / © sonnengereift

Hände und Füße finde ich sehr schwer. Wie ihr sehen könnt sind das nur angedeutete Konturen. Hat hier vielleicht jemand einen Tipp?

© sonnengereift


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen